Banjo

Hersteller Pro-Fe, Tschechien
Importeur Junkers Profly GmbH
Spannweite 13,3 m
Flügelfläche 10,5 m2
Rüstmasse 105 kg
Max. Abflugmasse 220 kg
Beste Gleitzahl 29 bei 70 km/h
Geringstes Sinken 0,62 m/s
Min. Geschwindigkeit 50 km/h
Max. Geschwindigkeit (VNE) 140 km/h
Bauweise Rumpf GfK, Flügel Holzbauweise
Zugelassen nach LFG
Startarten F-Schlepp, Trikeschlepp,
Winde, Autoschlepp, Gummiseilstart
Webseite www.junkers-profly.de

ULF 1

Hersteller Eigenbau
Konstrukteur EEL – Entwicklung und Erprobung von Leichtflugzeugen
Spannweite 10,4 m
Flügelfläche 13,4 m2
Rüstmasse 55 kg
Max. Abflugmasse 155 kg
Beste Gleitzahl 16 bei 55 km/h
Geringstes Sinken 0,8 m/s
Min. Geschwindigkeit 33 km/h
Max. Geschwindigkeit (VNE) 80 km/h
Bauweise Reine Holzbauweise
Zugelassen nach LFG
Startarten Fussstart, Gummiseilstart, Trikeschlepp,
Hängegleiterwinde, Autoschlepp
Webseite www.eel.de

Weller V3 Rebell

Auf der AERO 2013 im April wurde der Prototyp des Rebell erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Und noch im Dezember kurz vor Weihnachten 2013 hatte auch dieser klassische Parasol-Hochdecker die Musterprüfung erfolgreich durchlaufen.

Dabei war hilfreich, dass Roman Weller eine Art „Baukastensystem“ entwickelt hatte: Die Baugruppen Leitwerk, Fahrwerk, Antriebseinheit (B+S Viertakter) und Flächen, die sich schon im Uli NG bewährt hatten, konnten mit relativ geringen Modifikationen / Weiterentwicklungen übernommen werden:

Die Flächen des Uli NG wurden von 9,68 m Spannweite auf 8,60 m verkürzt. Aber auch noch mit einer Flügelfläche von 11,44 qm erreicht der Rebell ohne Klappen die geforderte Überziehgeschwindigkeit von 55 km/h. Außerdem ersetzen nun V-Streben mit deutlich geringerem Widerstand den Turm und die Spannseile des Uli.

Zusammen mit dem verkleideten, nur halboffenen Rumpf, der ebenfalls eine bessere Aerodynamik bietet, sorgt das für eine auf 90 km/h angehobene Reisegeschwindigkeit, für besseres Steigen und eine von 107 auf 125 km/h erhöhte Höchstgeschwindigkeit. Zusammen mit dem nun recht ordentlichen Wetterschutz, der von 235 auf 250 kg erhöhten max. Abflugmasse und dem auf 22,5 Liter vergrößerten Tankvolumen eignet sich der Rebell nun auch vorzüglich zum ausgedehnten Luftwandern.

Durch die V-Streben ist es außerdem deutlich einfacher und zeitsparender, den Flieger auf- und abzurüsten. Das ist solo nun sogar ohne „Faulenzer“ möglich. Und die Anlenkung des Höhenruders durch eine stabile Schubstange dürfte von den meisten Piloten ebenfalls begrüßt werden.

STECKBRIEF

Spannweite:8,6 m
Flügelfläche:11,44 m²
Länge über Alles:5,085 m
Leermasse:120 kg
max. Abflugmasse:250 kg
Flügelposition:Hochdecker
Cockpit:offen
Tankvolumen:22,5 l
Rettungssystem:BRS
Triebwerk:Briggs & Stratton Vanguard 630
Motorart:Viertakter, 2-Zylinder, V-Anordnung
Verbrauch:4…6,5 l/h
Elektrostarter:ja
Fahrwerk:Spornrad
Landeklappen:nein
Überziehgeschwindigkeit:55 km/h
Reisegeschwindigkeit:72…90 km/h
Höchstgeschwindigkeit:125 km/h
max. Steiggeschwindigkeit:2,4 m/s
zerlegbar für Transport:ja
DAeC-Datenblatt:62003
Abschluss Musterprüfung:Dez. 2013

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http://www.weller-flugzeugbau.de

Weller ULI V2

Der Uli V2 verfügt über die beste Steigleistung und höchste Wendigkeit aller drei Ulis und zieht beim MTOW von 250 kg mit dem Rebell gleich. Und mit einem Tankvolumen von 25 Litern kann er fast eine Stunde länger in der Luft sein als sein Vorfahre mit Turm. Da der nun fehlt, wurde dem V2 ein BRS-Rettungssystem mit Rakete spendiert, denn eine Montage des Federsystems oberhalb der Motors ist nicht mehr möglich.

Wer möglichst viel aktiven Flugspass bei gutem Wetter haben will, kann nun auch bei dieser Variante zugreifen: Zusammen mit dem Rebell bestand der V2 noch im Dezember 2013 die Musterprüfung. Dieses Datum noch zu erreichen, war wichtig: Ab 2014 können Musterprüfungen nur noch von einer durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) in Berlin akkreditierte Prüfstelle abgenommen werden.

STECKBRIEF

Spannweite:8,6 m
Flügelfläche:11,44 m²
Länge über Alles:5,36 m
Leermasse:120 kg
max. Abflugmasse:250 kg
Flügelposition:Hochdecker
Cockpit:offen
Tankvolumen:25 l
Rettungssystem:BRS
Triebwerk:Briggs & Stratton Vanguard 630
Motorart:Viertakter, 2-Zylinder, V-Anordnung
Verbrauch:4…6,5 l/h
Elektrostarter:ja
Fahrwerk:Spornrad
Landeklappen:nein
Überziehgeschwindigkeit:55 km/h
Reisegeschwindigkeit:70…80 km/h
Höchstgeschwindigkeit:125 km/h
max. Steiggeschwindigkeit:2,55 m/s
zerlegbar für Transport:ja
DAeC-Datenblatt:62002
Abschluss Musterprüfung:Dez. 2013

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Weller Uli NG

Endlich ist es käufliche Realität: Wer will, kann nun In hundertprozentiger Selbstverantwortung für sich und den Flieger einen kleinen Motor-Dreiachser betreiben – absolut frei von allen bürokratischen Zwängen!

Am 13. Juli 2012 wurden die Bauvorschriften der neuen 120er-Klasse durch Veröffentlichung in der 2. Durchführungsverordnung rechtskräftig. Und anderthalb Wochen danach, am 24.Juli, wurde das Luftsportgeräte-Büro des DAeC vom Luftfahrtbundesamt als Prüfstelle für die neuen, kleinen Motor-Dreiachser benannt.

Noch nicht einmal ein Jahr, seitdem die Bauvorschriften gültig sind, wurde vom LSG-B die Urkunde für den ersten, nach LTF-L mustergeprüften Motor-Dreiachser unterzeichnet: Der Uli NG von Roman Weller ist der erste käufliche Flieger dieser Kategorie, mit dem man nun ganz amtlich „mit Brief und Siegel“ alle Freiheiten und Erleichterungen des „deregulierten“ Fliegens genießen kann.

Schon vor der AERO 2013 waren alle Nachweise erarbeitet und eingereicht worden. Doch da es sich beim Uli NG um den „Prototyp“ für alle weiteren Musterprüfungen handelt, wurden im ansonsten nicht nötigen Schulterschluss mit dem Luftfahrtbundesamt alle Verfahren und Vorgaben besonders sorgfältig geprüft und teilweise nachgearbeitet.

Als Lohn dieser großen Mühe gibt es nun einen verbindlichen Konsens zwischen allen Beteiligten zu der Beschaffenheit der geforderten Nachweise. Dies ist insbesondere ein Verdienst von Dipl. Ing. Hans-Peter Schneider, der im Luftsportgeräte-Büro als spezialisierter Sachverständiger für die LTF-L eine Art Prüfhandbuch entwickelt hat, um durch klare Festschreibung der Verfahren den Ablauf so objektiv wie möglich zu gestalten. Da dieses „Muster für die Musterprüfungen“ nun als klarer „Fahrplan“ vorliegt, ist damit zu rechnen, dass die anderen laufenden Musterprüfungen sehr zügig abgewickelt werden können. Der Ekolot Elf und auch der Rebell von Weller Flugzeugbau sind dem Vernehmen nach damit schon erfreulich weit fortgeschritten und sollen noch dieser Saison in die Luft kommen.

Von vielen besonders geschätzt wird beim Uli NG der urige Viertakt-Antrieb. Der sonore, überhaupt nicht aggressive Ton des V2 Briggs + Stratton im ersten mustergeprüften Gerät wird für das Image der neuen Klasse nützlich sein.

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