Aerolite 120

Da nach Verabschiedung der Bauvorschriften LTF-L nun auch wieder Einfachstgeräte die Musterprüfung bestehen können, hatte sich zunächst Jens Hicken / Parazoom spontan die Vertriebsrechte für den amerikanischen Aerolite 103 gesichert. Durch den Besitzerwechsel des amerikanischen Herstellers wurden allerdings die bereits abgeschlossenen Verträge für nichtig erklärt. Für Jens Hicken ist damit die Basis für die vorgesehene Vermarktung verloren gegangen.

Nun hat sich die junge Firma VIERWERK GmbH mit viel Schwung und erheblichen Investitionen der Sache angenommen, sich die Vertriebsrechte gesichert und am 20.11.2014 den nun Aerolite 120 genannten Flieger erfolgreich zugelassen.

Team:

Technische Berechnungen und Dokumentation: Ronny Wittkopp; Testflüge: Heinz Korella und Axel Heidtmann; Technische Veränderungen: Heinz Korella und Team (Gemeint sind alle Veränderungen an der Aerolite 120 die für das Bestehen der Musterprüfung notwendig sind). Belastungstests: Axel Heidtmann; Antrag zur Musterprüfung: DAeC Allgemeine Beratung: Andreas Neumann und Peter Herzog; Gesamtverantwortung und rechtlich als Hersteller gesehen: VIERWERK GmbH.

Seit den nach BfU 84 zugelassenen ULs „der ersten Stunde“ gibt es nun in Deutschland nach rund drei Jahrzehnten erstmals wieder einen Marktzugang für für ein neues Einfachstgerät, dessen günstiger Preis vor allem auch junge Menschen ansprechen soll.

Der Aerolite 120 ist mit einem Hirth F33 ausgestattet und bietet durch eine hohe Verkleidung einen in der offenen Klasse besonders guten Wetterschutz und durch das in der 120er-Klasse ungewöhnliche Steuerhorn einen Hauch E-Klasse-Feeling. Piloten, die keine Spornrad-Erfahrung haben, werden das gewohnte Bugrad-Fahrwerk schätzen. Nähere Informationen:

LINK ZUR HERSTELLERSEITE:

http://www.vierwerk.de/

www.facebook.com/4werk

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