Ein Bericht von Adolf Röhrborn

Ultraleicht-Segler Banjo!

Zunächst stand ich etwas skeptisch vor diesem Gerät. Reichlich filigran, dachte ich. Nach der Lektüre des Betriebshandbuches und einer eingehenden Überprüfung und Einweisung durch den Fluglehrer, der erste Start. Schleppflugzeug UL, C42. Gegenwind ca. 10 km/h. Nach ca. 25 bis 30 m Schleppstrecke war der Banjo in der Luft. Der Schlepp selbst unproblematisch.

Nach dem Ausklinken begann richtiger Spass. Bei schwacher, z.T. zerrissener Thermik hatten die in der Luft befindlichen „Kunststofforchideen“ keine Chance. Der Banjo stieg und liess sich mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit gut steuern. Das Zentrieren bei dieser Wetterlage problemlos.

Und der Spass? Die deutlich spürbare Unmittelbarkeit mit den Elementen.

Nach etwa 1,5 Stunden die Landung. Klappenwirkung gut. Der Slip lässt sich einwandfrei durchführen.

Es hat richtig Spass gemacht.

Der Banjo! Nur ein Angebot der Segelflugschule? Viel mehr! Eine Herausforderung für den erfahrenen Segelflieger und eine echte Bereicherung. Danke.

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